Verletzungen beim Kitesurfen

Kitesurfen ist eine wunderbare Sportart. Doch wie bei jeder anderen Sportart auch, kann es zu Verletzungen kommen. Deswegen gibt es hier ein paar Infos für dich, welche Verletzungen auftreten können und wie du diese am besten vermeiden kannst.

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Maßnahmen zur Vorbeugung

Die richtige Technik ist das entscheidende Kriterium in dieser Sportart. Anfänger sollten daher unbedingt Grundkenntnisse in einem Kurs erwerben. Dort lernen sie die richtige Haltung und beugen so Schäden der Muskulatur und Sehnen vor, die durch eine falsche Körperhaltung entstehen können. Eine gute Technik und die richtige Körperhaltung senken das Verletzungsrisiko bereits deutlich. Wärmt eure Muskulatur vor dem Kiten auf und überprüft regelmäßig eure Ausrüstung und macht euch mit den Sicherungsmaßnahmen vertraut, damit minimiert ihr euer Verletzungsrisiko bereits um ein Vielfaches. Damit ihr im Ernstfall wisst, was zu tun ist, schaut euch diesen Ratgeber über Sportverletzungen an.

Welche Verletzungen können auftreten?

  • Beine und Füße: Durch die Fixierung in den Fußschlaufen bedingt, kommt es beim Kitesurfen häufig zu Verletzungen der unteren Extremitäten. Prellungen, Muskelfaserrisse, Zerrungen und Verstauchungen oder Brüche können auftreten, wenn im Falle eines Sturzes der Fuß nicht rechtzeitig aus der Schlaufe gelöst werden kann.  Achtet auf die richtige Einstellung der Schlaufe, damit ihr im Fall der Fälle die Füße rechtzeitig aus der Schlaufe lösen könnt.
  • Kopf: Beim Starten und Landen ist der Kopf besonders gefährdet. Platzwunden oder Gehirnerschütterungen können beim Aufprall und/oder Zusammenprall mit Bar, Board, Strand etc. entstehen. Wer darauf keine Lust hat, sollte einen Helm tragen.
  • Rumpf: Die Lendenwirbelsäule ist hohen Rotations- und Biegebelastungen ausgesetzt, ebenso die Halswirbelsäule. Verletzungen der Wirbel entstehen vor allem dann, wenn ihr den auf euch wirkenden Kräften nichts entgegensetzen könnte. Es kann daher nicht schaden, ab und an die Rumpf- und Bauchmuskulatur zu kräftigen. Gut trainierte Muskeln sorgen für Körperspannung und entlasten die Wirbelsäule ungemein.
  • Arme und Schultergelenke: Durch das Halten des Kites werden Arme und Schultern stark beansprucht. Durch die ruckartigen Zugbelastungen können Muskel- und Sehnenrisse auftreten. Eine gut entwickelte Muskulatur kann auch diesen Verletzungen vorbeugen.

Bei all den Informationen über Verletzungen: Lasst euch den Spaß nicht verderben. Ein gewisses Risiko ist beim Kiten immer gegeben. Körperliche Inaktivität richtet auf Dauer jedoch sicherlich mehr Schaden an.

Titelbild: Flickr puppet on a string Henning Leweke CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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