Kite – Kite Lexikon

Wer anfängt sich mit dem Thema Kitesurfen zu beschäftigen wird beim Thema Kite fast erschlagen (bei Boards und dem restlichen Material natürlich auch :)).
C-Kite? Bow? Hybrid? Delta? Bridles? One-Pump? Matte? …


kite

Im Glossar erklären wir das alles. Dieser Artikel hier bezieht sich im speziellen auf die verschiedenen Arten von Kites

Vorneweg lassen sich Kites in Zwei Arten einteilen.

  • Tubekites oder Inflatable kites
  • Matten oder Softkites oder Foil kites

Tubekites oder Inflatable kites

Die meisten Kiter benutzen Tubekites, also Kites die aufgepumpt werden müssen und dadurch ihre Form erhalten.
Innerhalb der Kategorie der Tubekites gibt es dann auch wieder unterschiedliche Arten von Kites, dieser erkennt man an der From des Kites.

Vor wenigen Jahren konnte man noch relativ einfach zwischen den beiden Charakteren C-Kite und Bow-Kite unterscheiden. In Laufe der Zeit hat sich die Technik jedoch vermischt und die Entwicklung ging weiter, so dass es jetzt auch Delta-Kites, Open-C-Kites und Hybrid-Kites gibt.

C-Kites

C-Kites

Reine C-Kites unterscheiden sich deutlich von allen anderen Tubekites wie z.B. Delta, Kites, Bow-Kite, Hybridkite…
Man erkennt sie an ihre C-Form und an der rechteckigen Outline.

Sowohl die Front- als auch die Backlins werden beim C-Kite direkt am Kite angeküpft, es gibt also kein Bridles wie z.B. bei den Bow-Kites.

Als Faustregel kann man sagen, dass C-Kites schneller drehen als bspw. Bow-Kites und sie produzieren einen kräftigeren Lift, deshalb werden C-Kites von den krassen Megaloopern geflogen.

C-Kites sind allerdings eher etwas für fortgeschrittene Fahrer.
Zum einen sind sie schwerer aus dem Wasser zu starten, zum anderen haben sie eine deutlich geringere Depower und damit auch eine kleinere Windrange, was bedeutet, dass man mehr Kites benötig um die gleichen Windrange abzudecken wie mit Bow- oder Hybridkites.

Die meisten Kitsurfer fliegen Bow, Hybrid, Delta-Kites…, C-Kits werden nur von einer kleinen Gruppe fortgeschrittener Fahrer geflogen.

Bow-Kite

Bow-Kites, Hybrid-Kites, Delta-Kites…

Seit 2006 oder 2007 überschwemmen Bow-Kites den Markt und haben zu zahlreichen Weiter- und Neuentwicklungen geführt. In der Zwischenzeit gibt es neben den Bows auch noch Hybrid-Kites, Delta-Kites, Open-C-Kites, High-Depower-C-Kites und zahlreiche Kombinationen aus all dem.

Nennen wir die Gruppe der nicht C-Kites einfach “die anderen” oder doch einfach Bow-Kites auch wenn es eigentlich ein Delta oder ein Open-C… ist.
“Die anderen” Kites haben gemeinsam, dass sie nicht die C-Kite typische eckige Form in Kombination mit der C-Form der Fronttube haben. Außerdem sind Front– und Backlines nicht direkt am Kite angeknüpft sondern am Kite befindet sich ein Wage an der die Leinen angeknüpft werden.
Manche Kites haben sowohl für die Frontlines als auch für die Backlines eine Wage, bei anderen werden die Backlines direkt angeknüpft.

Bow-Kites (also die anderen) sind einfacher zu fliegen, sind stabiler in der Luft, lassen sich leichter aus dem Wasser starten und haben eine große Depower.
Bow-Kites sind als definitiv die beste Wahl für Anfänger, aber auch viele Profis sind in der Zwischenzeit von reinen C-Kites auf einen “der anderen” umgestiegen.

Video: Verschiedene Arten von Tube Kites:

Matten Kite Foil Kite

Matten oder Softkites oder Foil kites

Matten unterscheiden sich deutlich von Tubekites, Matten müssen nicht aufgepumpt werden. Sie haben offene Kammern, so dass die Luft hineinströmen kann und sich der Kite so praktisch selbst aufpumpt und er so seine Form erhält. Trainerkites sind meisten Softkites, aber auch zum Kitesurfen können Matten benutzt werden.
Sehr beliebt sind Softkites auch bein Snowkitern.

Softkites sind sehr stabil in der Luft und bieten sehr guten Lift und lange Hangtime. Tendenziell sind sie jedoch langsamer als Tubekites und sie lassen sich schwerer aus dem Wasser starten.

Die mit Abstand wichtigste Marke bei Softkites ist Flysurfer Kiteboarding

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