Fitness für Kitesurfer

Kitesurfing ist ein super Ganzkörper-Work-out. In der Saison wird der Körper ordentlich gefordert, was man bereits am ersten Abend merkt. Doch auch in der kite-freien Zeit sollte man sich fit halten, damit die Muskeln nicht wieder abgebaut werden.
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  • Ausdauer

Da Kitesurfen ein Kraft-Ausdauer-Sport ist, muss man sein Training dementsprechend aufbauen. Für das Ausdauertraining bieten sich klassische Sportarten wie Joggen oder Schwimmen an, vor allem Letzteres kommt einem als Kitesurfer sehr entgegen. Der Trainingseffekt lässt sich mit Techniken wie der HIT-Methode intensivieren. Kurze, aber intensive Belastungsphasen kurbeln den Kalorienverbrauch ordentlich an und verlangen einem alles ab.

  • Stützmuskulatur

Rücken- und vor allem die Bauchmuskulatur werden beim Kiten aufs Äußerste beansprucht. In der kite-freien Zeit sollte man für diese Muskelpartien daher ein intensives und möglichst effektives Training wählen. Beim EMS-Training setzt man elektrostimulierende Impulse ein, um einen Muskelreiz hervorzurufen. Vor allem tieferliegende Muskelschichten werden dabei beansprucht. Dieses hocheffektive Training sorgt für eine stabile Rumpfmuskulatur bei minimalem Zeitaufwand.

  • Arme und Schulter

Ein reguläres Work-out, das den Schwerpunkt auf die Arme und Schultern setzt, trainiert jene Muskelgruppen, die besonders gefordert werden. Beim Training sollten man jedoch auf Kraft und nicht auf Masse trainieren – also viele Wiederholungen mit moderatem Gewicht. Wer viel unhooked unterwegs ist, beansprucht die Muskulatur der Hände und der Unterarme und muss diese gezielt stärken: Übungen am Seilzug sind hier empfehlenswert.

  • Beine

Die Beine verrichten beim Kiten Schwerstarbeit und sind immer unter Anspannung. Sie halten den Gegendruck zur Kraft des Kites und des Wassers, helfen dabei, das Gewicht zu verlagern und das Gleichgewicht zu halten. Ein kräftigendes Beintraining ist wichtig, um später Ermüdungserscheinungen entgegenzuwirken. Grundübungen wie Kniebeugen oder Beinpressen bieten sich an.

Mit einem ausgewogenen Training in der kite-freien Zeit bleibt man fit. Und das zeigt sich spätesten, wenn man beim Saison-Start wieder richtig durchstarten kann – und das fast ohne Muskelkater.

 

Titelbild: Flickr kitesurfing, scarborough,april 2009,sunset bertknot CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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