Die Kitebrille – sollte man beim Kitesurfen eine Sonnebrille tragen?

Der Sommer ist da, die Sonne steht hoch – also Eincremen nicht vergessen!
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Kitesurfen mit Kitebrille

All das tut den Augen nicht gut.
Ganz im Gegenteil, es kann den Augen sogar schaden. Neben eher harmlosen Auwirkungen wie bspw. Pinguecula, einem weißgelblichem Fleck in der Lidspalte kann es aber auch zur Verblitzung, oder Schneeblindheit (Photokeratitis) kommen.
Das tut dann richtig weh und man ist meistens zwei Tage lang außer Gefecht gesetzt. Folgen hat dies in der Regeln keine, aber sein muss es trotzdem nicht.

Aber es geht noch schlimmer:
Unter starkem Sonneneinfluss kann es auch zu einer Linsentrübung kommen, die Sehstärke lässt nach und es legt sich ein grauer Schleier über das Bild. Sprich, man hat einen Grauen Star.
Treffen die UV-Strahlen auf die Netzhaut bilden sich dort Ablagerungen die im Verdacht stehen eine Makuladegeneration zu begünstigen.

Also: Ja, die Augen müssen geschützt werden und man sollte beim Kitesurfen eine Sonnenbrille tragen.
Vor allem im Sommer bei uns an der Nord- und Ostsee. Und je weiter man in den Süden kommt erst recht.

Kitebrillen gibt es jede Menge, welche gut sitzen und ausreichend vor der Sonne schützen muss jeder natürlich selbst testen.
Ich habe gute Erfahrungen mit den Brillen von Triggernaut gemacht und habe selber 2 Stück von denen. Zwei, weil ich mir eine zweite geholt habe hinter die ich meine geschliffenen Brillengläser klipsen kann.

Ich hatte aber auch schon billige Kitebrillen von eBay, die nach dem ersten Einschlag zerbrochen sind.
Also nicht an der falschen Stelle sparen, die Augen sind wichtig! Deshalb schützt sie!

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