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Kitesurfen

Kitesurfen ist ein Wassersport, der sich aus dem Windsurfen, dem Drachensteigen und Snowkiten entwickelt hat.
kitesurfen
Kitesurfen wird auch Kiteboarden oder Kiten genannt. Kitesurfen ist ein Wassersport, der sich aus dem Windsurfen, dem Drachensteigen und Snowkiten entwickelt hat. Im Englischen wird von Kiteboarding, Kiting, Flysurfing, oder Kitesurfing gesprochen. Beim Kitesurfen nutzt der Kiter (Kitesurfer) den Kite (Lenkdrachen) als Segel um sich mit seinem Board ĂŒber das Wasser ziehen zu lassen. Hierbei variiert die GrĂ¶ĂŸe des Kites und des Boards je nach WindstĂ€rke und Gewicht das Kiters. Das Kitesurfen hat sich in Deutschland und weltweit zu einem Trendsport auf dem Wasser entwickelt und erfreut sich einer immer grĂ¶ĂŸeren Beliebtheit. Eine steigende Anzahl von Events und WettkĂ€mpfen werden weltweit ausgetragen. Es gibt nationale Events (z.B. Kitesurf Trophy in Deutschland) und Internationale Events (z.B. Kitesurf World Cup). Verschiedene VerbĂ€nde versuchen gemeinsame Regeln und Sicherheitsvorschriften beim Kitesurfen zu finden und einen Standard bei Schulungen und LehrgĂ€ngen zu etablieren.

Warum Kitesurfen?

Gute GrĂŒnde fĂŒr das Kitesurfen und warum wir Kitesurfer sind. Wenn man Kitern bereits vom Strand aus zugesehen hat, dann weiß man was einen erwartet: Ein unbeschreibliches GefĂŒhl und jede Menge Spaß! Suchtpotential, Surfer-Lifestyle, schneller Lernerfolg, nette Leute und kameradschaftliches Verhalten, erlebe die Elemente hautnah (Wind, Sonne, Wasser), Fliegen und Surfen in einem. Die Fangemeinde der Kitesurfer wird tĂ€glich grĂ¶ĂŸer, sei Teil dieser tollen und einzigartigen Sportart!

Fachbegriffe, Kitesurf A-Z und weitere Informationen

Mehr zu den benutzten Fachbegriffen und weitere Detail-Informationen findest du in unserem Kite und Surf A-Z Lexikon.

VerbÀnde, Lizenzen, Kiteschulungen

Viele VerbĂ€nde und Vereine organisieren die stark wachsende Zahl an Kitesurfern. Da das Kitesurfen nicht ungefĂ€hrlich ist, bedarf es einiger national und international gĂŒltiger Regeln und Schulungsstandards. Hier können erfahrene Kitesurfer auch eine Ausbildung zum Kitesurflehrer durchlaufen und danach bei Kiteschulen arbeiten und Kitesurf-Schulungen durchfĂŒhren. Es gibt in jedem Land nationale VerbĂ€nde, in Deutschland beispielsweise:   VDWS, der Verband deutscher Windsurfing und Wassersport Schulen, hat die Ausbildung in 7 Level unterteilt, die das Fahrkönnen dokumentieren und bei vielen Kitestationen Voraussetzung fĂŒr das Leihen von Material sind. (http://www.vdws.de) Die KSA, Kitesurfing and Snowkite Association e.V. ist ein Verband fĂŒr das Kitesurfen und Snowkiten. Ziel ist es die Ausbildung zum Kitesurf- und Snowkitelehrer auf einem hohen Niveau durchzufĂŒhren. Die Vision ist, die Lehrerlizenzen in verschiedenen LĂ€ndern als staatlich anerkannte Ausbildung zu etablieren. (http://www.ksa-international.org) Der VDS ist der Verband Deutscher Sportbootschulen. Der VDS hat 220 Mitgliedschulen und hat sich zur Aufgabe gemacht, das Kitesurfen zu fördern und auf alle Sicherheitsaspekte zu achten. Hier kann man auch die VDS-Kitetrainer-Lizenz erwerben um als Kitesurflehrer zu arbeiten. (http://www.sportbootschulen.de) Die IKO International Kiteboarding Organization ist ein internationaler Verband. Sie wirbt und setzt sich fĂŒr sichereres Kitesurfen weltweit ein und versucht die Sicherheitsaspekte durch Austausch mit Industrie und nationalen Organisationen zu verbessern. Die IKO bildet auch Kitesurflehrer aus und vergibt Lizenzen. (http://www.ikointl.com)

Kitesurfen lernen

Tipps und Antworten findest du im Artikel: Kitesurfen lernen

Kitesurfevents

Es gibt Kitesurf-Meisterschaften wie die Kitesurf Trophy (Deutsche Meisterschaft) und den Kitesurf Worldcup sowie viele weitere Events und Meisterschaften. Die PKRA ist die Professional Kiteboard Riders Association. (http://www.prokitetour.com) Testivals sind kleinere Kitesurftreffen, auf denen man die neusten Kites, Boards und Surfmaterialen kostenlos Testen kann.

Die KitesurfausrĂŒstung

Beim Kitesurfen benötigt man den Kite (Drachen), Kiteboard, Trapez (HĂŒft- oder Sitzgurt), die Bar (Lenkstange mit Leinen), Safetyleash und Neoprenanzug. Nicht vergessen: Helm und Prallschutzweste Wie andere Sportarten ist Kitesurfen nicht ganz ungefĂ€hrlich, deshalb sollten eine Prallschutzweste und ein Helm angezogen werden. Eine Prallschutzweste bietet außerdem zusĂ€tzlichen Auftrieb im Wasser. StĂŒrze kommen beim Kitesurfen hĂ€ufig vor, besonders bei den spektakulĂ€ren SprĂŒngen und Tricks. Die bis zu 30m langen Leinen des Kites bergen auch eine gewisse Gefahr fĂŒr Personen in der NĂ€he und im Extremfall auch fĂŒr den Kiter. Sie können unter Spannung sehr scharf werden.

Sicherheitstipps und Regeln beim Kitesurfen

    • Lerne Kitesurfen bitte nur bei einer Kitesurfschule und bei einem Kitesurflehrer mit Ausbildung.
    • Kite nur wo es extra ausgewiesene Kitesurfzonen gibt und dort wo es genug Platz gibt, um keine Personen und Naturschutzgebiete zu gefĂ€hrden.
    • Kite wo es keine Hindernisse und Felsen gibt. Achte auf Verbote und halte diese ein.
    • Geh nicht alleine Kiten und lasse dir von Kitern vor Ort beim Starten und Landen helfen (Zeichen geben nicht vergessen, evtl. auch zusĂ€tzlich durch Rufen auf sich aufmerksam machen)
    • Erkundige dich vorab ĂŒber den Surfspot: Kitesurfzonen, Strömungen, Verbote, Riffe, Felsen, SandbĂ€nke, Windrichtungen, etc

    • Behalte Wind- und WetterverhĂ€ltnisse immer im Auge.
    • Bei ablandigen Wind nicht Kiten gehen. Hier besteht die Gefahr, dass du nicht mehr zum Ufer zurĂŒck kommst und abtreibst.
    • Sicherheitsabstand (ca. 2-fache LeinenlĂ€nge) zu anderen Personen, Kitern, Surfern und BadegĂ€sten einhalten. Bleibe auch weit weg von Strand, Felsen und Wellenbrechern.

 

  • Nutze am Besten eine moderne KitesurfausrĂŒstung, um einen hohen Sicherheitsstandard und ein sicheres Safety- und Auslösesytem zu haben.
  • Die richtige AusrĂŒstung tragen: Neoprenanzug, Prallschutzweste, Helm. Wir raten von der Nutzung einer Boardleash ab, da hier schwere Verletzungen durch das evtl. zurĂŒckschnellende Kiteboard verursacht werden können.
  • Baue die Bar, Leinen und Kite richtig und am besten immer selber auf und prĂŒfe auch ob Abnutzungserscheinungen und durchgescheuerte Leinen vorhanden sind. Wenn du nicht selber aufbaust gehe die Leinen noch einmal ab.
  • Übe das Auslösen deines Safetysystems immer wieder, so dass du in Notsituation schnell genug regieren kannst.
  • ausreichend Wasser trinken, zwischendurch Pausen machen
  • Sonnencreme benutzen, denn Wasser und Sand reflektieren die Sonneneinstrahlung stĂ€rker.

Was wird beim Kitesurfen trainiert?

Neben der Kraftausdauer werden beim Kitesurfen Konzentration, Gleichgewicht, Koordination, und Reaktion trainiert. Jeder normal trainierte Mensch kann Kitesurfen lernen. Man benötigt mit modernen Kites sehr wenig Kraftaufwand, da die HaltekrĂ€fte sehr gering sind. Die Kraft des Kites wird auf das Trapez und somit auf den ganzen Körper ĂŒbertragen. Im Gegensatz zum Wakeboarden kann man so mehrere Stunden am StĂŒck fahren, ohne dass die HĂ€nde ĂŒberansprucht werden. Die hauptsĂ€chlich beanspruchten Muskelpartien sind die Handmuskulatur (Halten der Lenkstange), Oberarm- und Schultermuskulatur, Bauchmuskulatur, Beinmuskulatur und Muskulatur zum Heben der FĂŒĂŸe.

Du suchst Literatur und sonstige Medien zum Thema Kitesurfen?

Es gibt sowohl deutschsprachige als auch viele internationale Kiteboarding-Magazine im Print und Online. In diesen findest du Kitesurftests, Interviews, Profikiter, Informationen und Berichte zu Surfspots, LĂ€ndern, Testberichte und Tipps, sowie Fahrtechniken und Tricks. Oft liegen diesen Magazinen auch DVD’s mit tollen Kitesurfvideos bei. Deutsch:

Englisch:

Andere Kite-Arten

Neben dem Kitesurfen auf dem Wasser gibt es noch:

  • Snowkiten, hier fĂ€hrt man auf Schnee mit Snowboard, Skiern oder bei Eis auf Schlittschuhen.
  • Landkiten/Landboarden, mit einem so genannten „All Terrain Board“ (einem ATB/MTB), eine Art Skateboard mit GelĂ€ndereifen.
  • Buggykiten, mit einem dreirĂ€drigen Buggy.

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