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Kitesurfen auf Fuerteventura – Kitespots, Erfahrungen und Tipps

Die Kanarischen Inseln nennt man das Hawaii Europas – beim Thema Wind und Wellen kann das sogar stimmen.
Kitesurfen auf den Kanaren? Ganz vorne mit dabei ist Fuerteventura! Die Insel ist bekannt für die »Sotavento Düse«, den starken, ablandigen Wind, der die Herzen von geübten Wind- und Kitesurfern höher schlagen lässt. Aber auch Wellenreiter finden klasse Bedienungen auf der Insel.

kitesurfen-auf-fuerteventura

Wind und Wetter auf Fuerteventura

Auf Fuerte findest du das ganze Jahr gute Windbedinungen.
Im Winter liegt die Windwahrscheinlichkeit zwischen 40 und 50%, im Frühjahr und Herbst steigt sie auf 70% und mehr. Im Sommer hast du in 80-90% der Fälle eine Windstärke von 4bft oder mehr.
Es kann auch deutlich mehr werden: Die Düse von Sotavento nennt man nicht umsonst Düse! Hier kommt der Wind über die Insel und zwängt sich durch Berge und Dünen hindurch. Dadurch wird er verstärkt. 30 Knoten und mehr, das kommt vor.

Das Wetter: Du sieht es der Insel an. Regen ist selten, Sonne dafür üppig! Im Winter findest du angenehme, frühlingshafte Temperaturen. Im Sommer kann es dagegen auch richtig heiß werden. Eine kurze Hose geht fast immer. 🙂

Kiteurlaub auf Fuerte

Fuerteventura lebt vom Tourismus. Es gibt zahlreiche Anbieter von Kitereisen, mit denen du direkt nach Fuerteventura fliegen kannst. Dort kannst du auch einen Kurs, Storage und den Transfer für dein Kitegepäck mitbuchen.
Auch andere Reiseveranstalter haben Fuerteventura im Programm. Bspw. kannst du deine Reise nach Fuerteventura über Alltours buchen.

Mein Tipp:
Buche direkt einen Mietwagen mit und hole ihn am Flughafen ab! So hast du die Freiheit die Insel zu erkunden und bist dein eigener Herr!

Kitespots auf Fuerteventura

Kitesurfen auf Fuerteventura – die einen lieben es, die anderen hassen es. Generell ist die Insel nicht für Anfänger geeignet. Viele Kitespots (vor allem im Westen der Inseln) haben große Wellen, andere wiederum Felsen am Einstieg und im Wasser. Strömungen, tiefes Wasser und ablandiger Wind sind weitere Gründe, wieso es Anfänger nicht leicht haben.
Es gibt eine Ausnahme: Die Lagune von Sotavento.

Die wichtigsten Kitespots

Sotavento

Sotavento ist der bekannteste Spot auf Fuerteventura. Hier findet jährlich ein Stopp der PKRA statt und auch Windsurf-Events sind seit Jahren Stammgast.
An der Playa de Sotavento findest du 2 Kitestationen. Im Norden der Lagune, direkt neben dem Hotel Melia Gorriones (Rene Egli). Am südlichen Zipfel der Lagune ist der Club Mistral.
Die südliche Station erreichst du nur mit dem Auto, zur Station von Rene Egli kannst du von Costa Calma aus auch laufen.

Lagune, Playa Sotavento

Die Lagune bietet optimale Schulungsbedingungen. Eine Sandbank trennt die Lagune vom offenen Meer und bietet die nötige Sicherheit für Anfänger. Die Lagune ist stehtief und bei optimalem Tidenstand riesig: 300m breit und bis zu 4km lang!

Nachteil:
Die Lagune ist gezeitenabhänig, nicht immer ist genügend Wasser zum Kitesurfen vorhanden.
Surfer an der Playa de Sotavento (10576196576)

Playa de Sotavento (Kite-Zone)

Im offenen Meer, neben der Lagune an der Playa de Sotavento findest du die Kitezone.
Achtung: Von Norden kommend, erst kommt der Bereich für Windsurfer, dann kommt eine Schwimmerzone und danach erst die Kitezone!
Die Zonen sind durch Bojen gekennzeichnet.
Der Kitespot ist – vor allem in den Sommermonaten – für den starken, ablandigen Wind bekannt.
Ja, der Wind kommt aus Nord-Ost und ist somit ablandig. Aber keine Sorge, es gibt einen ausgeklügelten Rescue Service, falls etwas schief geht.
Dennoch: Sotavento ist nichts für Anfänger! Du solltes sicher Höhe fahren können und im Umgang mit Böen vertraut sein.
Der Vorteil des ablandigen Windes ist, dass das Wasser relativ glatt ist. Ab und an kommt es zwar zu einem Shorebreak, aber generell kannst du in Sotavento mit glattem Wasser oder mit Kabbelwellen rechnen.
Sotavento

Flag Beach

Flag Beach liegt im Norden der Insel, mitten im Dünengebiet von Corralejo. Die Bucht ist zu beiden Seiten durch ein Riff geschützt, so dass die großen Wellen nicht bis in die Bucht laufen.
Je nach Tidenstand können in der Bucht Felsplatten zum Vorschein kommen, also Vorsicht! Dank glasklarem, trükisfarbenem Wasser siehst du die Gefahrenstellen aber gut.

El Cotillo

El Cotollo ist wohl der bekannteste Wellenspot der Insel. Trotz flachabfallendem Strand brechen hier zum Teil mannshohe Wellen auf den Strand. Vor allem wenn der Wind mehr aus nördlicher Richtung kommt.
El Cotillo ist kein Spot für Einsteiger, sonder eher etwas für geübte Fahrer in der Welle.
Strand von El Cotillo (10578134715)

Weitere Kitespots

La Pared

Wenn es in Sotavento richtig ballert, dann hast du in La Pared in der Regel etwas weniger Wind. Trotzdem, La Pared ist ein Spot für Profis. Hohe Wellen bei auflandigem Wind.

Marrajo

Flach abfallender Strand, gut vor Wellen geschützt. Nachteil: viele Felsen!

Playa de Jandia

Die gesamte Playa de Jandia eignet sich theoretisch zum Kitesurfen. Allerdings ist der Wind schwächer als an der Playa de Sotavento und es gibt mehr Badegäste.

Matas Blancas

Matas Blancas liegt nördlich von Costa Calma und ist eine echte Alternative zu Sotavento. Der Wind kommt zwar auch Offshore, allerdings hast du immer glattes Wasser. Zudem wird der Wind nicht ganz so stark wie in Sotavento.

Weitere Infos: Matas Blancs bei spotnetz.de

Playa del Garcey

Hier lag lange Zeit die American Star, ein 1994 gesunkenes Kreuzfahrtschiff. Dieses Schiff solltest du als Warnung deuten! Die Playa del Garcey bietet fette Wellen und unberechenbare Strömungen. Ein absoluter Profispot!

Weitere Infos findest du bei spotnet.de

Die American Star 2006

Puerto Lajas

Ein kleiner Wavespot nördlich des Ortes Puerto Lajas. Wenn du in die Welle willst und den etablierten Surfern nicht im Weg sein willst, bietet sich dieser Spot an.

Glass Beach

Südlich vom Flag Beach findest du den Glass Beach, mit all den Vor- und Nachteilen. Ein großer Unterschied zum Flag Beach sind die Wellen. In der Regel laufen hier saubere Lines aus Nordost Richtung Strand.

Der Glass Beach bei spotnetz.de und surfspot.de.

Shooting Gallery (Schießplatz)

Wavespot für Profis! Der Einstieg geht über Felsen und Steine. Dafür wird man draußen von hohen Brechern belohnt.

Weitere Infos: Shooting Gallery bei spotnetz.de

Die Northshore

Von Corralejo im Osten, bis nach El Cotillo im Westen verläuft direkt an der Küste entlang eine Straße (teilweise unbefestig, aber machbar). Bist du auf der Suche nach guten, unberührten Spots: Dort wirst du fündig (z.B. nördlich von Majanicho)!

Achtung:
Vor den Küsten Fuerteventuras sind starke Strömungen. Gehe niemals allein aufs Wasser und überschätze deine Fähigkeiten nicht.

Wie gesagt, Anfänger haben es bei den meisten Spots auf Fuerteventura schwer, das heißt aber nicht, dass du dort nicht kitesurfen lernen kannst.
Bei kitedrop.de findest du bspw. einen Bericht genau darüber.

Offenlegung: Alltours unterstützte mich bei diesem Artikel.

Ein Kommentar zu “Kitesurfen auf Fuerteventura – Kitespots, Erfahrungen und Tipps

  1. Philipp

    Danke für die Anregungen! Fuerteventura ist ja berühmt für seine endlosen Sandstrände. Bin damals gar nicht auf die Idee gekommen, dass das der ideale Ort zum Kiten wäre! Muss ich nachholen 🙂
    LG
    Philipp

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