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Snowkiten


Snowkiten ist die Trendsportart für den Winter.

Snowkiten

Snowkiten wird auch Snowkiting oder Snowkiteboarding genannt.

Was ist Snowkiten?

Snowkiten

Beim Snowkiten wird der Kiter auf seinem Snowboard oder auch Ski von einem Kite über den Schnee gezogen. Snowkiten ist sowohl auf einer ebenen Fläche als auch an Hängen oder in den Bergen möglich. Der Snowkiter kann sich sogar von der Kraft des Kites am Berg hochziehen lassen und Berge hinauffahren. Seine Ursprünge hat das Snowkiten in den 1960’er Jahren. Dieter Strasilla experimentierte damals herum und erfand das Fallschirm-Skifahren. Von da an wurde das Snowkiten immer weiter verbessert. Beim Snowkiten wird heute oft auf so Softkites zurückgegriffen es können jedoch auch Tubekites verwendet werden.

Snowkite heißt salopp übersetzt Schnee(lenk-)drachen. Die Wintersportart ist für Kitesurfer und andere Wassersportler eine sehr spannende Alternative für den Winter, um die kalten Monate mit viel Spaß genießen zu können. Natürlich erweitert Snowkiting das Spektrum an Möglichkeiten auch für Ski- und Snowboardfahrer, denen der Weg in die Berge oder einfach die Abwechslung auf den Skipisten fehlt. So können spektakuläre Tricks, Manöver und Sprünge ausgeführt werden und die Liftkarte wird bei gutem Wind nicht mehr benötigt.

Snowkiten

Wettkämpfe gibt es natürlich auch, zum Beispiel die Internationale Deutsche Snowkite Meisterschaft

Was braucht man zum Snowkiten?

Wie beim Kitesurfen wird der Kite durch einen Sitz- oder Hüfttrapez am Körper befestigt und kann über die Bar (Lenkstange) gesteuert werden. Durch die Kraft des Kites kann sich der Snowkiter durch den Schnee ziehen lassen oder Sprünge vollführen. Softkites haben den Vorteil, dass Ventile nicht einfrieren können und bei einem Crash auf den harten Boden im Normalfall nichts beschädigt wird. Beim Tubekite hingegen kann es vorkommen, dass die mit Luft befüllte Fronttube beim Aufprall platzen kann.

Außerdem natürlich: Winter, Schnee, ein freies Schneefeld oder einen Hang, keine Straßen, Stromleitungen, Häuser und sonstige Hindernisse in der Nähe. Einen Kite der neuesten Generation mit gutem Safetysystem, Trapez, Snowboard oder Ski, Helm, Ski- oder Snowboardkleidung und schon kann es losgehen.

Snowkiten lernen

Snowkiten

Snowkiten ist etwas einfacher als Kitesurfen, da man auf Schnee stehen kann und sich nicht erst aus dem Wasser „herauskämpfen“ muss. Wenn man bereits Snowboarden oder Skifahren kann, muss man lediglich den Kite beherrschen lernen. Auf Schnee hat der Kiter einen viel geringeren Widerstand als im Wasser, das bedeutet dass Snowkiten schon bei geringen Windgeschwindigkeiten möglich ist. Aus diesem Grund sollte die Größe des Kites angepasst werden und ein kleinerer Kite gewählt werden als auf dem Wasser üblich ist (etwa 2-4 qm kleiner).

Sprünge werden von Profis über 20 Meter hoch und über 100 Meter weit wagemutig am Berg und in der Ebene durchgeführt. Durch viel Training und die neuen Kite-Technologien ist es dabei möglich, den Sprung genau zu timen und sanft zu landen. Natürlich kann man auch nur durch den Pulverschnee cruisen, sich den Berg hochziehen lassen oder über verschneite Wiesen flitzen.

Man sollte dabei immer sein eigenes Können im Blick haben, bekannte Regeln befolgen, auf mögliche Lawinengefahren und felsiges Gelände achten. Außerdem ist es wichtig ausreichend Sicherheitsabstand zu anderen Sportlern zu halten.

Ein paar Grundregeln die eingehalten werden sollten

  • Vergewissere dich dass keine Lawinengefahr im Gebiet herrscht!
  • Kite nur bei Windbedingungen, die du beherrscht. In den Bergen kann sich das Wetter schnell ändern und Aufwinde können unberechenbar sein.
  • Gehe nie alleine Snowkiten.
  • Kite auf Gelände ohne gefährliche Hindernisse wie Straßen, Strommasten, Felsen, Abhänge und Bäume.
  • Achte auf andere Personen in deiner Umgebung und halte ausreichend Abstand.
  • Checke deinen Kite und Safetysystem jedes Mal aufs Neue.
  • Helm sollte auf jeden Fall Pflicht sein.
  • Sonnencreme und trinken nicht vergessen.

Bilder mit freundlicher Unterstützung von:
snowkiting.ch

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