Naturschutz und Kitesurfen - Ein Außenstehender muss denken "Wo liegt da das Problem?" Aber das denkt leider nur der Außenstehende. Seit das Wattenmeer vor der deutschen Nordeseeküste zum UNESCO Weltnaturerbe ernannt worden ist, scheint es dort aber tatsächlich Probleme zu geben. Zugegeben, diese Probleme sind nicht neu. Mit der Ernennung zum Weltnaturerbe haben Naturschützer aber ein weiteres Argument gegen das Kitesurfen im Wattenmeer in der Hand.
Naturschutz ist wichtig und gut und jeder sollte sich an die bestehenden Regeln halten. Gleichzeitig muss aber eine Regelung gefunden werden verschiedene Interessen zu vereinen. Da dies bis jetzt möglich war sehe ich keinen Grund wieso es nicht weiterhin möglich sein soll an ausgewiesenen Stellen im Wattenmeer zu kiten. Sicherlich gibt es schwarze Schafe die an Stellen ins Wasser gehen an denen es nicht erlaubt ist, aber deshalb das Kitesurfen generell zu verbieten ist eine zu einfache und unausgereifte Lösung. Zumal selbst das Niedersächsiches Ministerium für Umwelt und Klimaschutz eindeutig zugibt, dass hinter dem Prädikat "Welterbe" wirtschaftliche Interressen liegen. (http://www.umwelt.niedersachsen.de/master/C868676_N11292_L20_D0_I598)
Lasst uns also zusammen stehen und zeigen, dass Naturschutz und Kitesurfen zu vereinen sind. Das geht zum einen, indem sich jeder an die bestehenden Regeln hält und sich über diese Regeln informiert. Zum anderen hatte Timo Wiedemann von Surfandkite.de die Idee einen Unterschriftenaktion zu starten. Mit Deiner Unterschrift gibst du zum Ausdruck, dass Naturschutz und Kitesurfen für Dich keine Gegensätze sind und dass du für den Erhalt der Kitezonen an der deutschen Nordseeküste bist.
Wer die Unterschrift lieber in schriftlicher Form abgeben will findet hier eine entsprechende Vorlage.